20. November 2020

Was heißt denn eigentlich „bürgerlich“ heute?

Im Frühjahr 2020 haben wir mit dem mehrphasigen Projekt „Zeit für Zukunft“ begonnen, in dem wir u.a. der Fragestellung nachgehen, was „bürgerlich“ im 21. Jahrhundert bedeutet. Dazu wurden in den vergangenen Wochen mehrere qualitativen Interviews mit Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Bereichen geführt. Am 19. November diskutierten und analysierten wir diese Fragestellung in einem Workshop gemeinsam mit der Initiative PolEdu.

 

Als Think und Do Tank diskutierten und analysierten wir mit einigen motivierten Mitgliedern der Initiative PolEdu (Politics & Education) im Rahmen unseres mehrphasigen Projekts „Zeit für Zukunft“ in einem Online-Workshop folgende Zukunftsfragen:

  • Was heißt bürgerlich heute?“
  • Wie sollte ein Kompass für die (politischen) Entscheidungen der Zukunft beschaffen sein?

 

Zum Projekt

Seit dem Frühjahr beschäftigen wir uns schon mit dem Thema, was bürgerlich zu sein eigentlich bedeutet – es ist ein sehr vielschichtiger Begriff, wie sich zeigte – und welche (politischen) Antworten sich auch daraus ergeben. In knapp zwei Dutzend Interviews gingen wir dieser und anderen Fragen aus weiteren Themenfeldern wie „Rolle von Volksparteien“, „Nachhaltigkeit“, „(Bio-)Technologie & Innovationsführerschaft“ sowie „Marktwirtschaft“ nach, um Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart und Zukunft zu finden. Nun konnten wir diese mit engagierten jungen und politikinteressierten Menschen von PolEdu diskutieren und bekamen sehr viele wichtige Ideen und Einschätzungen mit auf den Weg.

Ein partizipativer Workshop im digitalen Raum mit digitalen Tools

Nach der gemeinsamen Absteckung der Ziele für den Workshop und des gemeinsamen Kennenlernens samt dem digitalen Brainstorming-Tool „Mural“, warfen wir uns gemeinsam in einen Fragenpool: Das verbinde ich mit „bürgerlich“, „Mittelstand“ oder auch „Volksparteien“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten unzählige Assoziationen zu den Themen ein und stellten sie vor.

Mapping der Herausforderungen und Voting

In einem weiteren Schritt konnte jeder und jede die Herausforderungen benennen, vor denen wir derzeit im politischen System stehen. Einige deckten sich bereits mit jenen, die wir im Interviewprozess mit Experten gehört haben, viele waren aber auch für uns ganz neue Punkte. Bevor der Workshop zu Ende ging, konnten alle auch zu den unterschiedlichen Themenfeldern voten, so ergab sich ein Ranking verschiedener Einschätzungen und Ideen.

Neben den vielen digitalen Post-Its bedanken wir uns vielmals für die intensiven Diskussionen, die vielen guten Inputs und das Engagement aller Beteiligten von PolEdu und bei Elisabeth Mayerhofer, die den Workshop mit Purpose Lab für uns moderierte.

Die Ergebnisse unterstützen uns weiter an einem bürgerlichen Zukunftsbild zu arbeiten und ergänzen die aus den Interviews erlangten Inhalte.

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