17. Januar 2020

Johanna Pirker zu Gast bei „Warum eigentlich?“

Dr. Johanna Pirker ist Assistenzprofessorin, Software Engineer und Forscherin am Institut für Interactive Systems and Data Science der TU Graz. Sie verfasste ihre Masterarbeit während eines Forschungsaufenthaltes zu Collaborative Virtual World Environments am Massachusetts Institute of Technology (MIT). 2017 promovierte sie bei Christian Gütl (TU Graz) und John Belcher (MIT) zu Computer Sicence on Motivational Environments. Sie hat sich auf Games und virtuelle Umgebungen spezialisiert, die deren Nutzer mithilfe von motivierenden Aufgaben zum Lernen, Üben und Zusammenarbeiten anregen. Sie hat langjährige Erfahrung im Game Design und Spielentwicklung wie auch in der Entwicklung von Virtuellen Welten. Unter anderem führte sie ihre berufliche Laufbahn in der Spieleindustrie zu Electronic Arts. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Künstliche Intelligenz, Data Analysis, Immersive Environment (VR), Games Research, Gamification Strategies, HCI, E-Learning, CSE und IR. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen in ihrem Fachgebiet und unterrichtete an Universitäten wie Harvard, der Humboldt Universität in Berlin oder der Universität Göttingen. Johanna war auch Teil der Forbes 30 Under 30 im Bereich der Science Professionals.

Wie mit der Zukunft umgegangen werden sollte

Johanna Pirker sprach mit Christoph Robinson über Computerspiele und welche Chancen diese für die Zukunft des Lernens eröffnen. Während nicht wenige Stimmen Computerspielen vorhalten, Kindern und Jugendlichen mehr zu schaden als zu nutzen, erklärt sie das ungeahnte Potential, das in virtuellen Spielen steckt. Gar eröffnen Computerspiele neue Wege der sozialen Interaktion, die einem auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt auffallen. Ferner geht sie auch auf das Thema „Künstliche Intelligenz“ ein und die zwangsläufig damit verbundenen gesellschaftlichen Fragen.

 

 

 

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