14. Januar 2019

Die Zukunft von Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft: Die besondere Rolle von Familienunternehmen

Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte der Innovation. Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt sind ohne Innovation nicht denkbar. Lange Zeit lag der Fokus allerdings nahezu ausschließlich auf Innovation im Wirtschaftssystem. Doch auch gesellschaftliche Probleme und Bedürfnisse stellen zunehmend bedeutsame Handlungsfelder für Innovationen dar. In Zeiten der Globalisierung nicht nur von Gütern, sondern auch von Problemen (Stichwort Klimawandel) kann es sich die Gesellschaft daher weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich länger leisten, in Silos zu denken. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovation muss zunehmend zusammen gedacht und gebracht werden.

Warum Familienunternehmen dabei eine besonders zentrale aber bis dato weitgehend unterschätzte Rolle spielen, führen Reinhard Prügel und Elisabeth Mayerhofer in einem Beitrag der Wirtschaftspolitischen Blätter näher auf.

Innovation als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Gesellschaft

Dabei festzuhalten ist, dass Innovation zum Bindeglied zwischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt wird. Das technologisch fokussierte Innovationsparadigma hat im 21. Jahrhundert ausgedient. Auch gesellschaftliche Probleme und Bedürfnisse stellen Handlungsfelder für Innovationen dar, für sogenannte gesellschaftliche Innovationen.

Gesellschaftliche Innovation: Gewinn ist gut, Verlust ist schlecht

Gesellschaftliche Innovationen zielen dabei grundsätzlich auf gesellschaftlichen Wandel bzw auf das Entstehen, das Design und die Umsetzung neuer Praktiken und Wege zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderung ab. Dabei gilt: Gewinn ist gut, Verlust ist schlecht. Denn nur mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell können gesellschaftliche Innovationen auch skaliert werden und damit echter Impact geschaffen werden.

Die Rolle der Familienunternehmen

Eine besondere Rolle kommt den Familienunternehmen zu. Sie sind in praktisch allen Volkswirtschaften der Welt DER dominante Unternehmenstypus und spielen gerade im europäischen Kontext eine wesentliche Rolle. So liegt der Anteil der Familienunternehmen an der Gesamtzahl von Unternehmen in Europa zwischen 70 und 95 Prozent. Das Besondere dabei: Familienunternehmen verbinden durch ihre transgenerationale Orientierung und die damit verbundene Langfristorientierung oftmals wirtschaftliches und gesellschaftliches Engagement mit einem starken Fokus auf nachhaltiges Denken und Handeln.

 

Den gesamten Artikel zum lesen gibt es hier.

 

 

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