13. März 2017

Ein junger Spielentwickler arbeitet für den Frieden

In den Medien hört man kaum etwas davon, aber doch ist es Realität. Laut UNHCR spielt sich im Südsudan neben Syrien und Afghanistan, die drittgrößte Flüchtlingskrise ab. 1,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die meisten suchen Schutz in ihren Nachbarländern. Ein Spielentwickler gibt Hoffnung und leistet spielerischen Beitrag für den Frieden.

Der 24 jährige Lual Mayen stiftet Frieden, in dem er Spiele entwickelt. Dafür hat er das Studio Junub Games gegründet, das Computer-, Karten und Brettspiele entwickelt, die in ihrem spielerischen Gaming-Verlauf Frieden stiften soll. Die Zielgruppe, die er anspricht, sind die Millionen Menschen in den Flüchtlingscamps, wo die Not sehr groß ist und deswegen sich Hass und Vorurteile unter den verschiedenen Volksgruppen ausbreiten. Mayens testet seine Spiele derzeit in Lagern von Uganda und Kenia, die Präventivarbeit leisten sollen.

Auch ist Mayens Verdienst, dass der allererste Game Jam in der Hauptstadt Juba stattfand. Der erste Schritt in Richtung einer eigenen Entwicklerszene für den Südsudan. Mayens zu seinen Zielen: “Ich will die Aufmerksamkeit der Regierung bekommen und über mögliche Anfänger Kurse fürSpielentwickler in den Schulen und Universitäten sprechen. Ich will das machen, um die südsudanische Wirtschaft zu stärken, damit das Land stabiler wird.“

Quelle: https://www.piqd.de/games/games-for-peace-wie-ein-junger-spielentwickler-im-sudsudan-fur-den-frieden-arbeitet?ref=dailydigest&utm_campaign=viewpiq&utm_content=2017-02-20&utm_medium=email&utm_source=dailydigest

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