Klick dich nicht fort, kauf im Ort

Die Sir Karl Popper Schule ist dafür bekannt, dass sie SchülerInnen Raum für die Entfaltung vielfältiger Talente bietet. Diesen Freiraum haben auch Moritz Stephan und Konstantin Klinger: „Wir haben immer wieder über das Aussterben von lokalen Geschäften – insbesondere Buchhandlungen –geredet, die durch große Unternehmen wie Amazon unter starken Druck geraten. Dabei ist dann die Idee entstanden, den Service zu entwickeln, der die kleinen Geschäfte vom Internet-Giganten Amazon unterscheidet: den digitalen Bestell- und Lieferservice“, erklärt Moritz Stephan.

Mission: lokal und digital

Daraus hat sich das Projekt Lobu – Lokale Buchhandlung –  entwickelt. Die SchülerInne wollen alle Wiener Buchhandlungen vernetzen und ein Netz an Zustellern in jedem Bezirk aufbauen: „Wir wollen den Buchhandel in Österreich wieder auf eine lokale Ebene bringen und den KundInnen dabei den schnellsten Service bieten“ , so Stephan. In einem Test-Projekt haben die Schüler ihre Idee ausprobiert:  „Anfangs haben wir Anfragen noch ziemlich altmodisch per Telefon entgegen genommen. Als wir gesehen haben, dass das funktioniert und wir sowohl die Buchhändler als auch die Kunden an Board haben, haben wir beschlossen mehr Zeit zu investieren und wollen das Ganze nun digital und automatisiert aufsetzen.“ Lobu möchte die Vorteile der Digitalisierung und eine zentrale Stärke der Österreichischen Wirtschaft – regionale Anbieter – kombinieren: „Wir möchten den KundInnen ein Einkaufserlebnis bieten, das den Komfort von Online-Shopping und die Vorteile von kleinen, lokalen Geschäften vereint.“

Probieren geht über studieren

Am Anfang stand bei Stephan und Klinger nicht das Ziel, ein Unternehmen zu gründen: „Wir hatten eine Idee und haben sie ausprobiert. Im Laufe dieses Prozesses hat sich dann herausgestellt, dass eine Unternehmensgründung die beste Art und Weise ist, das Projekt umzusetzen.“ Ein wenig müssen die beiden Schüler mit der Gründung aber noch warten – dafür müssen sie nämlich 18 Jahre alt sein. Das wird heuer im Frühjahr der Fall und dann geht es mit der Umsetzung von Lobu so richtig los.

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